Garten im Glas

In unserer Lobby steht ein Regal. Darin Einmachgläser mit Gurken, Tomaten, Kohlrabi. Natürlich homemade. Es hat eine faszinierende Wirkung, es verleitet Gäste zum Zeitreisen in Kindertage. „Das kenne ich noch von meiner Oma. Da standen unzählige Gläser mit Kirschen, Birnen oder Bohnen im Vorratsraum.“ Das stimmt, für die Generation unserer Großeltern war es völlig normal, Gemüse einzuwecken, sich ein Sauerkraut-Reservoir anzulegen oder aus Herbstobst Kompott herzustellen.

Unser Regal reist mit Gästen auch in die Zukunft. Denn was hier hübsch drapiert Geschmack auf mehr macht, ist fester Bestandteil unserer Nordischen Naturküche. Wir kochen mit vielen frischen Zutaten, aber lieben es, sie mit etwas „Garten im Glas“ zu verfeinern. Gurken-Rettich-Relish und Kohlrabi-Garnelen, gepickelte Pflaumen und Pfifferlinge, hausgemachtes Hollerbeeren-Oxymel oder Pesto aus Radieserlgrün.

Unser Style: Weg vom Überkonsum, hin zur Heimaternte. Jedes Obst und Gemüse aus der Region hat seine „Prime-Time“. Wir kaufen es zur besten Reifezeit von Bauern und Produzenten, die wir kennen oder pflücken Staudenfrüchte wie Hollunder, Aronia oder Kornelkirschen aus dem Bader Garten. Danach machen wir es haltbar und bringen es übers Jahr verteilt mit auf die Speisekarte. Gibt es mal Restbestände in der Küche, landen diese nicht im Biomüll, sondern ebenso im Weckglas. 

KASPARS Speisekarte ist übrigens gerade herbstschick gemacht. Wer gleich probieren mag, kann online den Tisch reservieren.

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